Pilzbrut selber zuhause herstellen

Pilzbrut einfach und bequem Zuhause herstellen

Speisepilze werden nicht nur immer beliebter auf dem Tisch, sondern werden auch immer öfter zuhause kultiviert.

Aber wie geht das ?
Wie ihr euer eigene Körnerbrut einfach herstellen könnt erfahrt ihr jetzt.

Was wird benötigt:

1 Eimer
1 Sieb
Getreide ( Bioweizen eigenet sich sehr gut)
Wasser
Einmachgläser (am besten  alte Gurkengläser oder diese Gläser
Polyfil/ Aquarium Watte
Dampfdrucktopf (hat meistens einer in der Familie oder schau mal hier)
Nagel
Hammer

Körnerbrut Herstellen Tips undTricks Teil 1

Schritt 1
Korn einweichen 12- 24 Stunden (auf keinen Fall länger). Je nach Jahreszeit fängt sonst eure zukünftige Pilz Kultur an zu gären.

Schritt 2
Das eingeweichte Korn in den Kochtopf geben und langsam auf Stufe 1-2 erwärmen. Das Wasser sollte nicht richtig kochen, da man sonst die Struktur des Eiweiß etc. im Korn verändert. Viele Kollegen nutzen eine Messerspitze Gips und Kalk als kleinen Geheimtrick.

Schritt 3
Das Korn in das Sieb und abtropfen lassen. Das Ganze dauert ca. 20 min. danach ist das Korn an der Oberfläche leicht getrocknet und fertig für den nächsten Schritt. Hier ist zu sagen das es besser ist, wenn das Korn ein bisschen trocken erscheint, als wenn das Korn nass ist.

Wenn dein Pilz Substrat zu nass ist haben Kontaminationen wie Hefen und Schimmelpilze leichtes Spiel.

Schritt 4
Die Deckel für die Gläser müssen vorbereitet werden.  Man nimmt den Deckel, Hammer und Nagel und haut in den Deckel ein Loch. Dieses Loch wird dann mit dem Polyfil/Aquarium Watte gestopft.

Der Filter sollte nicht zu fluffig sein, da sich sonst fremd Pilze ihren weg in dein Glass suchen. Es eigenen sich als Filter auch andere Materialien wie Zigarettenfilter, Tyvek oder Spritzenfilter aus der Medizin

Schritt 5
Die Gläser ca. 3/4 mit dem Getreide füllen und mit dem Deckel Verschließen. Danach wird die Alufolie über den Deckel gestülpt. Die Aluminiumfolie hat den nutzen das Staub Partikel und Sporen nicht so einfach eingezogen werden können. Sollte ihr keinen Hepa Filter zur Verfügung haben und mit Flüssig Mycel arbeiten, kann man einfach den Deckel anheben und durch die Folie stechen.

Schritt 6
Jetzt kommt der Dampfdrucktopf ins Spiel. Wenn ihr noch nie einen Dampfrucktopf benutzt habt, lest bitte die Gebrauchsanleitung.

Wir füllen den Topf dann mit Wasser und danach mit unseren Gläsern.  Jetzt kommt der Deckel drauf und es wird ein paar Minuten dauern bis sich der Druck aufgebaut hat.  Dann sollte der Topf gute 90 min. auf dem Herd bleiben. Wenn die Zeit rum muss erst mal alles abkühlen. Am besten über Nacht. Und mit einem Sauberen Lappen auf dem Ventil. Der Lappen sollte in Alkohol oder Chlor getaucht worden sein um weiter Kontaminationen bei der Pilzzucht zu vermeiden.

Jetzt ist dein Substrat fertig um von dem Pilz Myzel besiedelt zu werden.

Viel Spaß beim nachmachen Euer Funghi Team

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Wie können Pilze die Welt retten?

 

Der Pilz das unbekannte Wesen: Meistens kommen uns bei dem Gedanken an Pilze Bilder von Champignons, Steinpilzen oder Fliegenpilzen in den Kopf, aber die Welt der Pilze ist viel größer

Die Welt der Pilze ist unheimlich vielseitig. Pilze gibt es in allen Klimazonen, auf allen Kontinenten und selbst im Weltall finden sich Pilze. Die meisten von uns kennen nur die Fruchtkörper der Pilze. Den eigentlichen Pilz, das weiße und wurzelartigen Mycel, kennen nur wenige.
Auch unser Bier, Brot und Wein wird erst durch die Hilfe von Hefepilzen schmackhaft. Das Antibiotikum Penicillin wird ebenfalls aus einem Schimmelpilz gewonnen. Alexander Flemming entdeckte 1929 auf einer vergessenen Petrischale, nach seinem Urlaub, dass sich Verunreinigung von Penicillium chrysogenum auf einer Bakterienkultur von Staphylococcus aureus ausbreiteten und diese absterben liess. Das war der Anfang unseres heutigen Penicillins.

Schon mal probiert Holzspäne zu essen? Nein? Ich glaube doch! Heutzutage werden die meisten künstlichen Geschmacksstoffe und Aromen, mit Hilfe von veränderten Schimmelpilzen gewonnen. Dieser Schimmelpilz frisst sich durch Holzspäne und produziert dabei Himbeer- oder Erdbeergeschmack. So kann die Industrie damit werben, dass sie mit natürlichen Geschmackstoffen arbeitet. Aber das ist nicht das einzig Faszinierende:

Extreme der Pilz Welt

Das größte, älteste und schwerste Lebenswesen ist derzeit ein Pilz. Es handelt sich um einen Hallimasch (Armillaria). Er soll 3000 – 4000 Jahre alt sein, wiegt so viel wie vier Pottwale und sein Pilz-Netzwerk (Mycel) erstreckt sich über acht Quadratkilometer.
Auch zum Thema Geschwindigkeit gibt es einiges zu wissen: Das schnellste biologische Geschoss wird von einem Schimmelpilz mit 25 m pro Sekunde abgeschossen. Dabei werden die kleinen Sporenpakete bis zu 180.000 mal schneller als die Erdbeschleunigung auf die Reise geschickt.
Ein weiterer sehr extremer Kandidat ist der Schleimpilz. Dieser Pilz kann sich pulsierend bewegen und aktiv auf Jagd gehen. Ja, Sie haben richtig gelesen, diese äusserst interessante Familie der Pilze ist in der Lage sich fortzubewegen und dabei neue Futterquellen zu erschliessen.
Ein weiteres Extrem ist der Zombie-Pilz Cordyceps. Diese Gattung Pilz ernährt sich von Insekten wie z.B. Ameisen, Raupen und Spinnen. Das Insekt wandert über eine Spore oder frisst ein Stück des Pilzes. Danach vermehrt sich der Pilz in dem Gewebe des Tieres. Kurz bevor der Cordyceps das Insekt tötet, zwingt er es, auf ein Blatt zu klettern und sich an der Unterseite des Blattes festzubeißen. Danach stirbt das Tier und es wächst ein Pilz aus seinem Kopf. Der Pilz verteilt Sporen über den Boden und wartet auf neue Opfer.
Pilze sind also sehr faszinierende Lebewesen. Aber gibt es noch mehr im Reich der Funghi?

Die Zukunft mit Pilzen gestalten

Hier gibt es interessante Einsatzgebiete von Pilzen, von denen wir Ihnen hier einige kurz vorstellen möchten:

1. Umweltverschmutzung

Der Pilz kann Erstaunliches leisten. Einige Pilzsorten können Öl und Benzin verarbeiten. Somit können alte Industriegelände einfach und  kostengünstig renoviert werden, da der Pilz 99 % des Öls vertilgt. Auch das abgetragene Öl von verseuchten Stränden könnte so verwertet werden. Jüngste Forschungen berichten, dass in Amazonien ein Pilz aufgetaucht ist, der Plastik zersetzt. Liegt hier vielleicht eine Lösung für das Welt-Plastik- Problem? Die Chancen für den Pilz stehen gut.
Ein weiterer denkbarer Ansatz ist in der Tierzucht zu finden. Aus sehr feinem Pilzgeflecht können Abwasserfilter gebaut werden, die Bakterien und Nährstoffe vertilgen können.

2. Insektizide

Wie schon eingangs erwähnt, ernährt sich die Gattung der Cordyceps von Insekten. Der Pilz könnte uns helfen, unsere Häuser gegen Ameisen und Termiten zu schützen, ganz ohne andere Tiere oder Menschen zu schädigen.

3. Umweltfreundliche Verpackungen

Es werden schon heute einige Verpackungen aus Pilzmycel gewonnen. Diese könnten in Zukunft alle Styroporverpackungen ersetzen. Dabei bietet der Pilz auch noch weitere Vorteile. Das Pilzgeflecht ist praktisch unbrennbar, gibt keine giftigen Stoffe an die Umwelt ab, Sie können es kompostieren und es lässt sich leicht verarbeiten.

4. Bio-Treibstoff

Heute wird Bio-Treibstoff aus z. B. aus Mais gewonnen. Wird der Mais erst mit Mycel beimpft, wandelt der Pilz die Zellulose in Zucker um. Somit wäre die Bio-Treibstoff-Gewinnung um einiges effizienter.

5. Immunsystem

Medikamente aus einigen Pilzen scheinen u. a. gegen Krebs zu helfen. Auch das bis jetzt kaum erforschte Stoffwechselprodukt des Pilzes, Metabolit, ist für die Medizinforschung interessant. In ihm lassen sich vermutlich  einige sehr starke Antibiotika finden.

6. Pflanzenanbau

Auch hier spielt der Pilz eine entscheidende Rolle. Die meisten Pflanzen gehen eine Symbiose mit Pflanzenwurzeln ein. Hier findet ein unglaublicher Austausch von Nährstoffen und Informationen statt. Dieses Zusammenleben hilft dem Baum auch in schwierigen Situationen zu überleben.

7. Bienenschutz

Wie schon Pooh, der Bär wusste, leben Bienen in Bäumen. In Baumhöhlen findet sich sehr oft Pilzmycel. Dies wird von den Bienen aufgenommen die dadurch ihr Immunsystem und ihre Vitalität stärken und so gegen ihren stärksten Feind, die Varroamilbe, besser gewappnet sind.

8. Welthunger

Pilze wachsen auf fast allen natürlichen Reststoffen der Agrarindustrie wie Kornhülsen, Sojabohnen, Stroh, Kaffeeresten, Stallmist von Hühnern und vielem mehr. Man könnte diese also nutzen um ein hochwertiges Lebensmittel zu schaffen, wovon gerade die ärmeren Länder profitieren könnten.

9 . Konservieren und fermentieren

Wer kennt es nicht? Das Sauerkraut ist wohl eines der bekanntesten Lebensmittel, die fermentiert (milchsäuregegärt) sind. Aber es gibt weitaus mehr fermentierte Lebensmittel. Die bekannte Würzsosse mit „M“ oder die Soja-Austernsosse vom Chinesen um die Ecke – alle werden nach dem gleichen Prinzip hergestellt.
Es kommen Soja, Mais, ganze Fische, Austern oder auch Kichererbsen mit viel Salz in ein Fass. Jetzt wird das Ganze so lange stehen gelassen bis es nicht mehr blubbert. Dann wird die Brühe gefiltert und kommt in die Flasche. Wie man sich vorstellen kann, ist der Gestank dieser Produktionsstätten sehr intensiv. Früher durfte Garum (auch: Liquamen), das Standardgewürz in der antiken römischen Küche, deshalb dufte via Gesetz nicht in den Städten sondern nur ausserhalb hergestellt werden.
Die Liste geht weiter mit Kefir, Kombucha, Japankristallen, Misosuppen, Kimchi, Jogurt, Tee, Rohtabak, Käse wie Camembert und auch manche Sorten Salami, die mit Edelschimmel überzogen sind und natürlich auch der altbekannte Sauerteig.

Es gibt also allerlei in der Welt der Pilze zu entdecken! Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben, schreiben Sie uns gerne in den Kommentaren.

 

Hier noch ein Video von Paul Staments:

Kefir de Aqua probitikum

Wasserkefir und was Sie darüber wissen sollten

 

Wasserkefir (Japan-Kristalle)

Wasserkefir ist eine Lebensgemeinschaft (Symbiose) aus Bakterien und Hefezellen, meist Streptokokkus lactis, Lactobacillus brevis, und Saccharomyces cerevisae. Das entstandene Getränk ist probiotisch und ist sehr erfrischend. Die genaue Herkunft des Wasserkefirs ist unklar, vermutlich stammt er aus Mexiko. Hier finden sich an Opuntien Kristalle, die sich von einer Zuckerlösung ernähren. Die verwendeten Kristalle sind anscheinend mit einer Mischkultur identisch, die bereits vor dem zweiten Weltkrieg unter dem Namen „TIBI“ oder „graines vivantes“ bekannt war.

 

Wasserkefir ist ein wunderbares Erfrischungsgetränk und ein ausgezeichneter Ersatz zu den industriell gefertigten Softdrinks.
Der Wasserkefir erzeugt eine Art Limonade. Diese ist nie gleich, der Geschmack der Kefirlimonade hängt viel von den verarbeiteten Früchten, aber auch der Temperatur ab. Sie ist etwas säuerlich und perlt leicht durch die Produktion von Kohlensäure. Durch die Zugabe von Zucker lässt sich der Geschmack von sauer zu süss individuell variieren. Es ist sehr wichtig, dass unsere Kefirkolonie niemals mit Metall in Berührung kommt. Der Kontakt mit Metall kann eine geringe Spannung erzeugen, was zum Absterben der Kefirkristalle führen würde.

 

Wie starte ich ein gemeinsames Leben mit dem Kefir?

Das ist denkbar einfach. Bestellen Sie einfach im Internet eine Kultur und besorgen Sie sich ein bisschen Zucker, Trockenfrüchte und ein großes Glas. Schon geht’s los!

 

Worin Wasserkefir aufbewahren und wachsen lassen?

Wie schon erwähnt, ist wichtig, dass der Kefir nicht mit Metall in Verbindung kommt. Deswegen achten Sie bitte darauf, ein geeignetes Gefäss (z. B. Weckglas mit Glasdeckel o.ä.) und das passende Arbeitsmaterial zu verwenden.

 

Was benötigt mein Wasserkefir?

Zuallererst einmal Aufmerksamkeit und Liebe. Ausserdem nach Geschmack Trockenfrüchte, Zitronen, Ingwer etc.  sowie ca. 3-6 große Löffel Zucker. Dies kommt alles in unser vorbereitetes Gefäss, wo es dann – je nach gusto – 1-3 Tage reift bis der Kefir trinkfertig ist.

So wird unserer Kefir noch besser

Der Kefir mag besonders kalkhaltiges Wasser. Aber es muss nicht immer Wasser sein. Es eignen sich auch einige Frucht- und Gemüsesäfte für die Fermentierung.

 

 

Was mache ich mit meinem Wasserkefir im Urlaub oder wenn ich mal keine Zeit für ihn habe?

Zur Aufbewahrung gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  1. Die Kristalle mit einem starken Zuckerwasser in ein kleines Gefäß füllen und in den Kühlschrank stellen. So halten sie sich ein paar Wochen.
  2. Die Kristalle mit ein bisschen Flüssigkeit einfrieren.
  3. Die Kristalle in der Sonne oder im Dörrgerät trocknen und natürlich trocken aufbewahren.

 

 

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wasserkefir Bürger

Wasserkefir Frikadelle

Wasserkefir Frikadelle

 

Wenn es unserem Wasserkefir gut geht vermehrt er sich rasend schnell. Da kann schon einiges an Kefir-Kristallen zusammen kommen. Was machen, mit dem wertvollen Gut?

Es gibt einige tolle Möglichkeiten was man mit den wertvollen Kristallen so machen kann. Nachdem wir unsere Freunde und Bekannten mit dem Kefirüberschuss versorgt haben, kann man z.B. Kefir kochen.

Ein sehr einfaches und leckeres Rezept findet Ihr hier:

Zutaten

50 ml Öl
400 g Kefir – Kristalle (Wasserkefirkristalle)
1 Zwiebel(n)
5 EL Haferflocken
200 ml Wasser
1 TL Gemüsebrühe, instant
1 TL Salz
1/2 TL Pfeffer, schwarzer
1/2 TL Paprikapulver, rosenscharf
1 TL Senf
1 Ei(er)
Paniermehl
Öl zum Braten

 

Zuerst die Zwiebel würfeln und leicht angebraten, dann diese mit den anderen Zutaten zusammen in eine Schüssel geben und gut vermengen. Aus dem Teig formt man jetzt nach belieben Frikadellen.

Die geformten Kefir-Frikadellen geben wir in eine mit Öl vorbereitete Pfanne und braten sie für zwei bis vier Minuten von jeder Seite an.

Fertig sind die leckeren Kefir-Frikadellen!

Unsere Empfehlung: Kefir-Hamburger

Kefir-Hamburger mit leckerer Hamburgersoße, Salat und Gemüse und als Beilage  Süßkartoffelpommes.

  1. Kefir schafft eine leckere und super gesunde Alternative zu Fleisch
  2. Die ganze Familie liebt unsere neue Burger-Kreation
  3. Kommt einfach super an

Falls euch weitere Rezept Ideen einfallen, schreibt sie uns einfach in die Kommentare oder schickt uns eine E-Mail. Vielen Dank.

Euer Funghi-Team

Mykotherapie für Tiere – Die Heilkraft der Pilze

Mykotherapie für Tiere – Die Heilkraft der Pilze

Wir lieben unsere Haustiere ob Hund, Katze oder Maus.  Wir möchten, dass unsere Tiere möglichst gesund alt werden. Doch wie ist das zu schaffen, bei ständigem Anstieg von Krankheiten? Die Mykotherapie hat hier erstaunliche Erfolge vorzuweisen.

Mykotherapie für Tiere- funghi Mallorca

Mykotherapie für Tiere

Wenn wir an Pilze denken, kommt uns meist ein schöner alter Wald mit Moos bewachsenen Bäumen in den Sinn. Hier findet sich der ein oder andere Leckerbissen, ob Steinpilz oder Pfifferling, beides landet im Körbchen. Doch Pilze sind nicht nur Schmackhaft, der Shiitake, Maitake und Austernseitling sind leckere Medizin Pilze aus der Natur. Dies ist dennoch nur ein kleiner Teil aus der großen Welt der Speisepilze und Heilpilze. Penicillin wird z.B. aus einem Schimmelpilz gewonnen. Der Tibetanische Raupenpilz (Cordyceps) nutzt Raupen als Wirtstiere und gilt gleichzeitig als stärkster Heilpilz.

 

Mykotherapie für Haustiere

Mykotherpie für HundeDas wichtigste für Mensch und Tier ist die Prävention (Vorbeugung). Also gar nicht erst krank werden lautet die Devise. Das beutet das unser liebes Haustier erst mal nach seinen Bedürfnissen gehalten werden sollte und die passende Ernährung sowie das Sozialleben spielen eine große Rolle. Ein sehr wichtiger Punkt ist die Ernährung. Nicht umsonst gibt es auf allen Sprachen die Redewendung „Du bist, was du isst“.
Einige Heilpilze unterstützen den menschlichen sowie den tierischen Organismus sehr gut. Die Mykotherapie lässt sich also vorbeugenden im normalen Lebensablauf ganz einfach einbauen. So weist der Reishi auch „Pilz der Unsterblichkeit“ genannt, schon mit seinem Namen auf die Heilwirkung hin. Schon kleine Mengen erzielen große erfolge. In diesen hektischen und schnelllebigen Zeiten, haben nicht nur wir Zweibeiner Volskrankheiten wie Burnout oder Allergien auch unsere liebsten Fellnasen leiden unter Umwelt Verschmutzung, Gentechnik und Medikamentenunverträglichkeiten.
Schon kleine Mengen können in der Mykotherapie große Wirung erreichen. Es spielen viele Stoffe eine Rolle wie z.B.  ihre hohe Konzentration an Glykoproteinen, Beta-1,6-Glucan, Eritadenine, Polysaccharide und sekundäre Bioaktivstoffe.

 

 

Wie werden Vital- und Heilpilze in der Mykotherapie eingesetzt?

Meist werden sie im Futter angereichert oder zugeführt. Das Heilpilzpulver kann ganz einfach in das gewohnte Futter dazu gegeben werden. Viele Tiere fressen die Pilze sehr gerne. Die andere Möglichkeit  ist einen Sud zu kochen und diesen dem Trinwasser zusetzten. Goße Vorteile um die Wirkung der Heilpilze zu verstärken, bringt die Zugabe von Vitamin C.

 

Qualität von Vitalpilzen und Mykoteraphie

In der Mykotherapie für Tiere ist auf die Herkunft der Pilze zu achten. Es wurden schon bis zu 500 verschiedene Pestizide, sowie Schwermetalle und mikrobiologische Auffälligkeiten in Proben aus Fernost gefunden. Solche belasteten Pilze möchten wir natürlich weder für uns, noch unsere Vierbeiner verwenden.

Sie Sollten auf alle Fälle einen Fachman befragen.

 

Gewicht Tierart Pilzpulver Extrakt
Bis 10 kg Hund  Max. 1 g max. 250-300 mg
10-20 kg Hund 2 g 500-600 mg
20-40 kg Hund 3 g 1000-1200 mg
bis 5 kg Katze 1 g 250-300 mg
5-10 kg Katze 2 g 500-600 mg
bis 300 kg Pony 3 g 1000-1200 mg
ab 500 kg Großpferd 4 g 1200-1800 mg
Nager 500 mg 125-250 mg
Vögel 250 mg 125 mg

 

 

 

Was ist noch Wichtig bei der Mykoterapie?

Der Shiitake sollte aufgrund seines hohen Kaliumgehaltes bei einer bestehenden Herz- und/oder Niereninsuffizienz nicht eingesetzt werden.

Das Judasohr sollte nicht eingesetzt werden, wenn das Tier schwanger werden soll oder schon ist.

Mykotherpie für Hunde

Mykotherapie – Heil- und Vitalpilze für Hunde mit Hautproblemen

Wenn des Menschens „bester Freund“ Hautprobleme hat, müssen es nicht immer riskante Medikamente sein – Vital- und Heilpilze werden schon lange in der Mykotherapie für unsere Tiere eingesetzt

 

Eine kurze Einleitung zu Thema Heil- und Vitalpilze

Mykotherapie für Hunde

Die Früchte des Waldes werden schon seit Jahrtausenden in der Vorbeugung und akuten Behandlung von Krankheiten eingesetzt (Mykotherapie). Die bekannteste Kultur, die bis heute Heilpilze nutzt, sind wohl die Chinesen. In der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) sind Vital- und Medizinalpilze in der Mykotherapie ein fester Bestandteil. Aber auch der Urzeitmensch Ötzi hatte ein Pilzamulett auf seiner weiten Reise dabei. Das Porlingamulett soll wahrscheinlich für allerlei Reisekrankheiten eingesetzt worden sein.
Aber es gibt auch einige Tiere die Pilze als Medizin nutzen. So fressen Bienen gerne gewisse Heilpilze um ihr Immunsystem gegen die gefürchtete Varroa-Milbe zu stärken.

 

Hautprobleme bei Hunden

Der beste Freund des Menschen, stets ein treuer Begleiter durch gute und schlechte Zeiten. Aber was ist, wenn es unserem Freund mal nicht gut geht?
Viele Hunde sind heutzutage von Allergien und Hautproblemen geplagt. Dies kann verschiedene Gründe haben. Allergien gibt es, wie beim Menschen, gegen so ziemlich alles, Gräser, Pollen, Lebensmittel, Zusatzstoffe oder sogar Sonne. Weitere Faktoren, wie Rasse und Gesundheitszustand sind wichtige Faktoren für ein gesundes Hundeleben. Auch sollte nicht vergessen werden, dass es eine Menge Parasiten auf Ihren Hund abgesehen haben.
Das Wichtige ist, dass der Hund gesund und vital ist. Denn in einem starken, gesunden Körper haben es Bakterien, Viren oder Parasiten viel schwieriger als in einem sehr alten, schwachen Körper.

 

Einsatz von Medizinpilzen bei Hunden.

Es gilt also, den Hund erst mal zu schützen, bevor er schwer erkrankt. Dies geschieht natürlich erstmals durch ein paar einfache Regeln. Zuerst einmal der Rasse entsprechende Bewegung und Gehirnjogging und zum anderen, der wichtigere Punkt, die Ernährung. Es gibt in allen Sprachen den Spruch, “ Du bist, was Du isst“. So geht es unserem Hund auch. Wir können also unserer Fellnase viel Gutes mit der richtigen Ernährung tun. Vitalpilze können einen wichtigen Part ausmachen. Oft hilft es dem Hund schon, wenn der Juckreiz nachlässt. Die Mykotherapie erzielt hierbei erstaunliche Ergebnisse.
Natürlich helfen Heilpilze auch, wenn die Krankheit schon ausgebrochen ist. Gerade bei Erkrankungen durch Milben, Flöhe oder Allergien gegen Umwelteinflüsse ist die Mykotherapie eine wahre Wunderwaffe. Die Pilze wirken durch ihre hohe Konzentration an Glykoproteine, Polysaccharide und sekundäre Bioaktivstoffe. Aber auch durch einige Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphor, Spurenelemente wie Eisen und Silizium sowie mehrere Vitamine der B- und D-Gruppe.

 

Welche Pilze sind geeignet für die Mykotherapie

Hericium erinaceus (Stachelbart): Der wunderschön anzusehende Pilz spielt eine große Rolle, wenn ihr Hund eine Lebensmittelallergie hat. Der Vitalpilz unterstützt die natürliche Darmflora, was  zu einer besseren Futterverträglichkeit führt.

Cordyceps sinensis (Chinesischer Raupenpilz): Cordyceps bietet bei einer langfristigen Einnahme die Möglichkeit, die Funktion des hormonellen Systems zu regulieren. Dieser Pilz ist wohl mit der stärkste Heilpilz, der derzeitig bekannt ist.

Reishi (Ganoderma lucidum, Glänzender Lackporling): Auch Pilz der Unsterblichkeit genannt. Dies weist schon auf die starke Wirkung des Vitalpilzes hin. Der Reishi wird bei sehr vielen Leiden eingesetzt.

Auricularia polytricha (Judasohr): Der Pilz ist sehr gut für die Durchblutung und stärkt somit die Haut. Jedoch ist drauf zu achten, dass man den Pilz nicht an eine schwangere Hündin verfüttert, da es zu Fehlgeburten kommen kann.

Polyporus umbellatus (Eichhase): Dieser Pilz wirkt sehr stark antibiotisch, was ihn zu einem optimalen Pilz für die Vorsorge macht.

 

Schon seit einigen Jahren gibt es Fachleute, die Sie gerne zu dem Thema Mykotherapie für Hunde beraten und informieren.

Die alternative Tiermedizin (Mykotherapie) bietet mit dem Einsatz von Heil- und Vitalpilzen eine wirksame und doch nebenwirkungsfreie Unterstützung zur Abheilung von Wunden, bei der Linderung von Juckreiz oder der Bekämpfung vom Krebs.

Ob Einzelmittel oder die Kombination von mehreren Heil- und Vitalpilzen – das Pilzpulver oder die Pilzextrakte können dem Hund mit dem Futter gegeben werden.

 

Externe Links

Atopische Dermatitis des Hundes

Mykotherapie

 

 

 

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Bienen sterben aus! Mit Heilpilzen gegen die Varroamilbe

„Wenn die Bienen aussterben, hat der Mensch noch 4 Jahre zu Leben“ (Einstein)

Unsere Bienen (Apis) sind bedroht von Umweltgiften, Monokulturen und ihrem schlimmsten Feind, der Varroamilbe

Varroamilbe

Die Varroamilbe (Varroa destructor) ist eine ca. 1,2 mm große Milbe, die parasitär von Apis mellifera und Apis cerana lebt. Diese heimliche und äußerst zerstörerische Milbe ist seit nunmehr 40 Jahren inmitten der europäischen Bienenvölkern verbreitet.

Die Milbe befällt zuerst die Brut. Wenn die Larve 4–5 Tage alt ist und kurz vor der Verdeckung steht, wird sie von der Varroamilbe befallen. Die Milben vermehren sich dann mit dem Wachsen der Brut. Sollten die Bienen diesen Angriff überleben, kommen sie oft verkrüppelt zur Welt. Der kleine, aber sehr wirkungsvolle Parasit kann schnell ganze Völker vernichten.

Ein weiter Bösewicht in der Bienenwelt ist Nosema ceranae. Dieser Einzeller nistet sich im Darm der Bienen ein und verbreitet sich durch den Kot im Bienenstock. Auch diese Krankheit kann ganze Bienenvölker vernichten.

Ein starkes und gesundes Bienenvolk

Bienen am Einflugsloch

Bienen am Einflugsloch

Das Wichtigste ist ein starkes und gesundes Bienenvolk, damit sich erst gar keine Parasiten, Keime oder Krankheiten ausbreiten können. Doch was ist wichtig für ein gutes und gesundes Volk? Schauen wir doch main die Natur.

Umwelteinflüsse für die Biene

In der Natur gibt es zuallererst einmal keine Neonicitoide, Antifungizide usw. Auch gibt es dort keine viereckigen, sechsstöckigen Bienenstöcke aus Styropor.

Einer der wichtigsten Punkte für ein gesundes und starkes Bienenvolk ist jedoch die Ernährung der Bienen. Eine sehr kurze Monokultur-Tracht (Blüte) und das Füttern mit Zuckerwasser, um möglichst günstig viel Honig zu gewinnen, werden sich auf Dauer nicht auszahlen. In den Blütenpollen sind allerlei Stoffe, die unsere Bienen vor Parasiten und Viren schützen können. Deswegen sollte es vor allem auf dem Land viel mehr verschiedene Blühflächen geben, die die Bienen mit Nahrung versorgen. Heutzutage finden Bienen in den Städten kurioserweise nämlich oft mehr und unterschiedliche Pollen, als ihre Kollegen auf dem Land.

Doch was macht der Pilz für die Bienen?

In freier Wildbahn gibt es einige Bienenarten, die in alten Baumhöhlen leben. Man kann die Biene verstehen, der Platz ist sicher vor den meisten Räubern, das Einflugloch ist nicht so groß und damit leichter zu bewachen und es ist wunderbar trocken.
Doch es gibt jedoch noch mehr Mitbewohner in der BaumBienen-Wohngemeinschaft: Pilze, und davon nicht wenige!
Der bekannte Mykologe Paul Stamets hat eines Tages festgestellt, dass das Mycel (Pilzgeflecht) von Bienen gefressen wurde. Doch warum und was steckt dahinter? Der Pilz ist die Apotheke der Bienen. Es gibt sehr gut bekannte und erforschte Vital- und Heilpilze, hierzu gehören der Reishi (Lackporling), der Maitkae, der Shittake und viele mehr. Diese Pilze wurden früher aufgrund ihrer heilenden Wirkung oft mit Gold aufgewogen. Heilpilze haben eine das Immunsystem stärkende Wirkung. Diese nachweisliche Wirkung kommt unter anderem von Glykanesacharidden, aber es werden auch andere antiviralisch oder antibakterielle Stoffe im Pilz gebildet, wie beispielsweise das Triterpenen im Reishi. Dieser Stoff ist wichtig für unseren Darm. Hierzu gibt es atemberaubende Ergebnisse bei Menschen mit verschieden schweren Magen-Darm-Krankheiten.

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Ganoderma-Lucidum – Der Pilz der Unsterblichkeit

Heute gibt es nicht mehr viele in Baumhöhlen lebende Bienenvölker. Deswegen müssen wir unsere Bienen mit Vitalpilzen unterstützen.
Dazu gibt es eine spezielle Formel aus verschieden Heilpilzen, die mit  Biohonig vermischt werden um so den Bienen eine „Pilzkur“ zu ermöglichen.
Diese spezielle Mischung stärkt die Bienen auf natürliche Art und Weise! Sie schützt die Darmflora und stärkt das Immunsystem, so dass die Bienen sich besser gegen den Einzeller Nosema ceranae und auch die Varroamilbe wehren können.

Weiterere sehr interessante Artikel zu diesem Thema finden Sie hier:

https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Bienen_zuechten_Pilze_als_Futter_fuer_die_Brut1771015589983.html

https://www.forbes.com/sites/grrlscientist/2017/06/05/can-a-mushroom-save-honey-bees/#3ac0a6aa5322

sonnen Funghi Farm

Pilze – Vitamin D – Mangel – Dosierung – Wirkung

Vitamin D  – Das Sonnen Vitamin

Der Mensch kann unter Einwirkung des Sonnenlichts Vitamin D in der Haut bilden. Der Pilz steht uns hier nichts nach. Pilze sind einige der wenigen Lebensmittel, die Vitamin D enthalten und selbst produzieren. Diverse Pilze wie Austernseitlinge, der Reishi und die Gattung Cordyceps, gelten seit vielen Jahren als Vitamin D Lieferant.

Vitamin D ist lebenswichtig, aber warum ?

Weite Teile der Weltbevölkerung weisen einen Mangel an diesem äußerst wichtigen Nährstoff auf. Dieser Vitamin Komplex, welches eigentlich ein Hormon ist, wirkt  in Organen, Knochen und Geweben, darunter im ZNS und im peripheren Nervensystem. Außerdem reguliert Vitamin D den Calciumspiegel im Blut und hat damit großen Einfluss auf die Gesundheit des Herzens.
Auch das Thema Schlaf und gesunde Knochen wird von diesem Vitamin mitbestimmt.

 

Wo kommt das Vitamin D  her  ?

Pilze stellen die bedeutendste pflanzliche VitaminD-Quelle dar. In Pilzen ist vor allem die Vorstufe des Vitamin D2, das sogenannte Ergosterol (Provitamin D2) vorzufinden. Der Pilz ist ein kleines Wunder der Natur. Denn er kann genauso wie wir Menschen das Vitamin D selber bilden. Dies machen wir uns zum Vorteil und trocknen unsere Pilze schonend unter der Sonne Mallorcas.
Heutzutage sind die meisten Vitamin D Präparate aus Schweinefett gewonnen. Hierbei wird das Fett und die Haut der Schweine gekocht und durch einen chemischen Prozess wird das Vitamin D herausgelöst. Nicht gerade ein angenehmer Gedanke.

 

Einnahme von Vitamin D

Gerade in den Dunkeln Jahreszeiten sollte täglich Vitamin D genommen werden. Auch Risikogruppen wie Mitarbeiter im Nacht oder Schichtsystem, oft auch Menschen die in großen Büros oder Märkten ohne direkte Sonneneinstrahlung, leiden an den folgen eines Vitamin D Mangel.

 

Zeichen eines Vitamin D Mangel

  • Muskelschmerzen
  • Niedergeschlagenheit
  • Ältere Personen haben einen hören Vitamin D Bedarf
  • Schlappheit
  • Verdauungsprobleme
  • sehr viel Schweiß am Kopf
  • Knochenschmerzen
  • Schlafstörungen

 

 

 

Vitamin-D-Dosierung ohne Blut-Test
  • Babys 400 IE.
  • Kinder ab einem Jahr 1.000 IE.
  • Heranwachsende 1.000 IE pro zwölf Kilogramm Körpergewicht.
  • Erwachsene 5.000 IE bei einem Gewicht von durchschnittlich 70 Kilogramm.
  • Schwangere 4.000 IE bis 6.000 IE.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

getrocknete-speisepilze-funghi-mushlove

Was sie über getrocknete Pilze wissen sollten

Sind getrocknete Pilze giftig? Kann man Pilze im Backofen trocknen? Sind getrocknete Pilze gesund? All diese Fragen klären wir im folgenden Artikel.

 

Im Herbst gibt es reichlich Pilze in den Wäldern zu finden. Als Pilz -Kenner ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, nach einem Waldspaziergang, mit prall gefüllten Körben Pilz nach Hause zu kommen. Manchmal kann man so viel  gar nicht essen. Dann gibt es verschiedene Arten die übrigen Pilze weiter zu verarbeiten und lagerbar zu machen.
Man kann die Pilze trocknen, einlegen oder einfrieren. Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile. Heute möchten wir uns auf Trockenpilze konzentrieren.

 

Wie Trocknet man Pilze?

Einige Pilzarten werden vorzugsweise im Dunkeln und bei einer gleichbleibenden Temperatur getrocknet, die am besten 35° bis 50° Grad nicht überschreitet. Der Backofen oder ein Heizungskeller ist hier oft sehr gut geeignet. Bei Variante Nummer eins verteilen Sie diese dafür dünn geschnittene Scheiben der Pilze in regelmäßigen Abständen auf dem Backblech und schieben dieses für 3-5 Std in den Ofen. Um die Pilze im Heizkeller trocknen zu können, oder auch in der Sonne, fädelt man die Pilzscheiben mit einer Nadel auf ein stabiles Garn auf und hängt diese auf.

Manche Pilzarten, wie der Austernseitling zum Beispiel, eignen sich hervorragend um sie in der Sonne zu trocknen. Diese Pilze besitzen die Fähigkeit ihren Vitamin D Gehalt um ein vielfaches zu erhöhen. Ihr Organismus ist in der Lage das Vitamin D direkt aus dem Sonnenlicht zu bilden, was die Einnahme von Vitamin D Produkten in Form von Trockenpilzen oder Heilpilzprodukten stark befürwortet.

 

Wie lagere ich getrocknete Pilze?

Am besten kühl, trocken und dunkel. Hierzu packen wir die Pilze entweder in gut verschlossene Zipp-Beutel, Tupper- Dosen oder in Einmachgläser. Gelagert werden sie zum Beispiel im Keller und in Vorratskammern.

 

Wie schmecken getrocknete Pilz ?

Getrocknete Pilze haben meist einen intensiveren Geschmack als frische Pilze, da die Geschmacksstoffe durch die Trocknung, stärker konzentriert werden.

 

Werden Pilze beim trocknen giftig?

Nein, So lange sie nicht geschimmelt sind oder von Motten oder ähnlichem befallen, kann man mit gutem Gewissen die Pilze bis in die nächste Saison oder länger verwenden. Auch wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamin D, Vitamin B, Folsäure und Mineralien bleiben beim Trocknen enthalten.

 

Wie lange kann man getrocknete Pilze lagen ?

Sehr Lange! Solange kein Schimmel oder Befall von Insekten an den Pilzen festzustellen ist, können sie über Jahre verwendet werden.

 

Welche Pilze lassen sich besonders gut Trocknen?

Austernseitlinge, Rosen Seitling, Kräuterseitling, Steinpilze, Champignons, alle Arten von Schwammerl und Morscheln

Was mach ich nun mit dem getrockneten Pilz?

Getrocknete Pilze können sie ähnlich nutzen wie frische Pilze. Als Pulver gemahlen lassen die Pilze, eine feine Soße zu etwas ganz besonderem werden. Oder auch als Suppeneinlage eignen Sie sich super. Genauso als Nahrungsergänzungsmittel, in Pulver Form  und Kapseln, sind sie super einfach in den täglichen Ablauf, zum Beispiel in Smoothies oder im Müsli, zu integrieren.

 

Was ist noch bei getrockneten Pilzen zu beachten ?

Auf was Sie wirklich achten sollten, soweit dies geht, ist das Herkunftsland. Das gilt grundsätzlich für alle Pilz-Produkte die Sie ansprechen. Pilze sind die perfekten Entgifungs-Maschinen, nicht nur für den Menschlichen Organismus. Das bedeutet der Pilz kann unter Umständen, Umweltgifte aufnehmen und verarbeiten. Gerade aus der fernöstlichen Gegend, sind oft hohe Schadstoffbelastungen in den Pilzen und Produkten zu finden.

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Cordyceps – Tibetischer Raupenkeulenpilz

Cordyceps – Tibetischer Raupenkeulenpilz

Der sehr starke Heilpilz kommt aus den hohen Lagen Asiens.

Der Geschichten nach, konnten die Hirten der tibetischen Hochebenen im Frühjahr immer wieder beobachten, dass ihre Rinder sehr vital und ausgelassen auf der Weide rumsprangen. Irgendwann haben die Hirten gemerkt, dass ihre Tiere während des Weidens gerne den Raupenpilz (Cordyceps) mitaßen.
Nach dem kleinen Leckerbissen, wurden die Rinder lebensfreudiger, hatten viel mehr Energie und sprangen freudig über die Weiden.
Wie der Name schon sagt, wächst der Raupenpilz durch Raupen im Freiland. Der Raupenpilz wächst im Frühling und wird mühsam von speziellen Suchtrupps geerntet.

 

Nutzung von Cordyceps

Meist wird der Pilz als Pulver oder Extrakt angeboten. Die ursprünglichste Form, die noch bis heute praktiziert wird, ist der Warmwasserauszug, also ein Tee. Sollte man ganze Fruchtkörper bekommen haben, sollten diese erst klein gemahlen werden. Je feiner desto besser, da sich erst dann die Beta-Glucane, das Cordycepin und vieles mehr erst richtig lösen können. Das ganze wird richtig rund vom Geschmack und der Heilwirkung, wenn Sie ein bisschen Honig vom Imker um die Ecke hineingeben.

Eine weit verbreitete Form sind Extrakte oder Pulver. Die meisten Vitalpilz -Präparate und Nahrungsergänzungsmittel sind in Kapseln, dies erleichtert für viele die tägliche Einnahme. Auch sollte gesagt werden, dass der Geschmack nicht jedem seine Sache ist. Gerade wenn das Pulver aus Wildbeständen (Raupen) gewonnen wurde.

 

Inhalstoffe des Cordyceps

Der Cordyceps enthält neben Aminosäuren, Mineralstoffen und Spurenelementen einige besondere Vitamine:
Cordycepin, Nukleotide (Adenosin,Uridin, Guanosin), Sterole (Ergosterol u.a.), D-Mannitol,Polysaccharide (darunter Cyclofurane, Galaktomannan, Beta-Glucane, Beta-Mannane), Aminosäuren (Arginin, Tryptophan, Lysin, Tyrosin), Fettsäuren

 

Was gibt es zu beachten?

Wenn man den Tibetischen Raupenkeulenpilz kauft, sollte man darauf achten, dass es sich nicht um Wildfunde handelt. Erstens wird so die Natur zerstört und ein weiterer sehr wichtiger Punkt sind Umweltgifte. Pilze wirken wie ein Magnet auf Umweltgifte. Deshalb sollten sie möglichst keine Heilpilze aus dem Asiatischen Raum kaufen. Unsere Cordyceps Produkte enthalten keine Bestandteile tierischer Herkunft und sind daher hervorragend für Vegetarier, Veganer und alle die auf die Raupe verzichten möchten sehr empfehlenswert. 
Dadurch können wir Ihnen eine sehr hohe Qualität unserer Cordyceps Produkte garantieren, die nach Bio Standard-Richtlinien und nachhaltig produziert werden.

 

Weiter Infos zur syshematik des Pilzes finden Sie hier (Wikipedia)