Der Igelstachelbart, Affenkopfpilz oder auch unter dem Namen Pom Pom bekannt, nimmt eine wichtige Rolle bei der körpereigenen Immunstärkung ein.

Dieser Heilpilz reguliert die Produktion von  Abwerzellen bei Autoimmunkrankheiten und Immunschwächen, gleichzeitig wirkt er sich positiv auf das Nervenwachstum aus. Ebenfalls zeigt er große Wirksamkeit bei Behandlungen von verschiedensten Magen- Darmerkrankungen.

Der seltene Pom Pom gehört zu der Familie der Korallenpilze und ist in alten, feuchten Laubwäldern zu finden. Der unter Naturschutz stehende Pilz wächst bevorzugt auf Eichen und Buchen. Er ist in weiten Teilen Europas, Nordamerika, China und Japan angesiedelt. Er hat eine runde oder ovale Form, ist weiß und bildet 2-3 cm lange Fäden, die wie ein Bart herunterhängen.

Besonders ist nicht nur das Aussehen dieses seltenen Pilzes, er schmeckt köstlich und verfügt über hervorragende Heilwirkungen.  Das angenehm zarte Fleisch des Igelstachelbart, ist eines der wenigen, welches geschmacklich an Hummer erinnert, manchmal auch an Huhn oder Kalbfleisch. Hierzu kommt eine leicht zitronige, exotische Geschmacksnote. Zubereitet wie ein Schnitzel, indem man ihn in scheiben schneidet und paniert oder in Würfel geschnitten, mit etwas Öl oder Butter ist der Pilz ein Gaumenschmaus. Er schafft auch eine gute, sehr gesunde Alternative für alle Veganer, Vegetarier und Menschen die einfach weniger Fleisch essen wollen.

Als Heil- und Vitalpilz besitzt er eine besonders, beeindruckte Wirkung auf die Magenschleimhäute, Geschwüre im Magen und Zwölffingerdarm, bei Übersäuerung, Gastritis, Morbus Crohn, Sodbrennen und wird in diesen sowie weiteren Behandlungsbereichen erfolgreich eingesetzt. Die TCM – traditionelle chinesische Medizin verwendet man den Igelstachelbart zur Stärkung der Leber und dem Verdauungstraktes. Er wird traditionell auch bei Antribslosigkeit verschrieben.

Der Igelstachelbart enthält im Vergleich zu anderen Heilpilzen einen sehr hohen anteil an freien essentiellen Aminosäuren. Er beinhaltet 19 verschiedene Aminosäuren und laut Studien wurde ein Gehalt von 16% nachgewiesen. Außer Tryptophan und Methionin wurden alle für den Menschen wichtigen Aminosäuren gefunden. Zu seinen Bestandteilen zählen zum Beispiel 31% Proteinen und 10% Mineralien (viel Magnesium und Eisen). Die Vitamine B1, B2 und Vitamin D wirken sich auch positiv auf unser Immunsystem aus.