Mykotherapie für Tiere – Die Heilkraft der Pilze

Mykotherapie für Tiere – Die Heilkraft der Pilze

Wir lieben unsere Haustiere ob Hund, Katze oder Maus.  Wir möchten, dass unsere Tiere möglichst gesund alt werden. Doch wie ist das zu schaffen, bei ständigem Anstieg von Krankheiten? Die Mykotherapie hat hier erstaunliche Erfolge vorzuweisen.

Mykotherapie für Tiere- funghi Mallorca

Mykotherapie für Tiere

Wenn wir an Pilze denken, kommt uns meist ein schöner alter Wald mit Moos bewachsenen Bäumen in den Sinn. Hier findet sich der ein oder andere Leckerbissen, ob Steinpilz oder Pfifferling, beides landet im Körbchen. Doch Pilze sind nicht nur Schmackhaft, der Shiitake, Maitake und Austernseitling sind leckere Medizin Pilze aus der Natur. Dies ist dennoch nur ein kleiner Teil aus der großen Welt der Speisepilze und Heilpilze. Penicillin wird z.B. aus einem Schimmelpilz gewonnen. Der Tibetanische Raupenpilz (Cordyceps) nutzt Raupen als Wirtstiere und gilt gleichzeitig als stärkster Heilpilz.

 

Mykotherapie für Haustiere

Mykotherpie für HundeDas wichtigste für Mensch und Tier ist die Prävention (Vorbeugung). Also gar nicht erst krank werden lautet die Devise. Das beutet das unser liebes Haustier erst mal nach seinen Bedürfnissen gehalten werden sollte und die passende Ernährung sowie das Sozialleben spielen eine große Rolle. Ein sehr wichtiger Punkt ist die Ernährung. Nicht umsonst gibt es auf allen Sprachen die Redewendung „Du bist, was du isst“.
Einige Heilpilze unterstützen den menschlichen sowie den tierischen Organismus sehr gut. Die Mykotherapie lässt sich also vorbeugenden im normalen Lebensablauf ganz einfach einbauen. So weist der Reishi auch „Pilz der Unsterblichkeit“ genannt, schon mit seinem Namen auf die Heilwirkung hin. Schon kleine Mengen erzielen große erfolge. In diesen hektischen und schnelllebigen Zeiten, haben nicht nur wir Zweibeiner Volskrankheiten wie Burnout oder Allergien auch unsere liebsten Fellnasen leiden unter Umwelt Verschmutzung, Gentechnik und Medikamentenunverträglichkeiten.
Schon kleine Mengen können in der Mykotherapie große Wirung erreichen. Es spielen viele Stoffe eine Rolle wie z.B.  ihre hohe Konzentration an Glykoproteinen, Beta-1,6-Glucan, Eritadenine, Polysaccharide und sekundäre Bioaktivstoffe.

 

 

Wie werden Vital- und Heilpilze in der Mykotherapie eingesetzt?

Meist werden sie im Futter angereichert oder zugeführt. Das Heilpilzpulver kann ganz einfach in das gewohnte Futter dazu gegeben werden. Viele Tiere fressen die Pilze sehr gerne. Die andere Möglichkeit  ist einen Sud zu kochen und diesen dem Trinwasser zusetzten. Goße Vorteile um die Wirkung der Heilpilze zu verstärken, bringt die Zugabe von Vitamin C.

 

Qualität von Vitalpilzen und Mykoteraphie

In der Mykotherapie für Tiere ist auf die Herkunft der Pilze zu achten. Es wurden schon bis zu 500 verschiedene Pestizide, sowie Schwermetalle und mikrobiologische Auffälligkeiten in Proben aus Fernost gefunden. Solche belasteten Pilze möchten wir natürlich weder für uns, noch unsere Vierbeiner verwenden.

Sie Sollten auf alle Fälle einen Fachman befragen.

 

GewichtTierartPilzpulverExtrakt
Bis 10 kgHund Max. 1 gmax. 250-300 mg
10-20 kgHund2 g500-600 mg
20-40 kgHund3 g1000-1200 mg
bis 5 kgKatze1 g250-300 mg
5-10 kgKatze2 g500-600 mg
bis 300 kgPony3 g1000-1200 mg
ab 500 kgGroßpferd4 g1200-1800 mg
Nager500 mg125-250 mg
Vögel250 mg125 mg

 

 

 

Was ist noch Wichtig bei der Mykoterapie?

Der Shiitake sollte aufgrund seines hohen Kaliumgehaltes bei einer bestehenden Herz- und/oder Niereninsuffizienz nicht eingesetzt werden.

Das Judasohr sollte nicht eingesetzt werden, wenn das Tier schwanger werden soll oder schon ist.

Mykotherpie für Hunde

Mykotherapie – Heil- und Vitalpilze für Hunde mit Hautproblemen

Wenn des Menschens „bester Freund“ Hautprobleme hat, müssen es nicht immer riskante Medikamente sein – Vital- und Heilpilze werden schon lange in der Mykotherapie für unsere Tiere eingesetzt

 

Eine kurze Einleitung zu Thema Heil- und Vitalpilze

Mykotherapie für Hunde

Die Früchte des Waldes werden schon seit Jahrtausenden in der Vorbeugung und akuten Behandlung von Krankheiten eingesetzt (Mykotherapie). Die bekannteste Kultur, die bis heute Heilpilze nutzt, sind wohl die Chinesen. In der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) sind Vital- und Medizinalpilze in der Mykotherapie ein fester Bestandteil. Aber auch der Urzeitmensch Ötzi hatte ein Pilzamulett auf seiner weiten Reise dabei. Das Porlingamulett soll wahrscheinlich für allerlei Reisekrankheiten eingesetzt worden sein.
Aber es gibt auch einige Tiere die Pilze als Medizin nutzen. So fressen Bienen gerne gewisse Heilpilze um ihr Immunsystem gegen die gefürchtete Varroa-Milbe zu stärken.

 

Hautprobleme bei Hunden

Der beste Freund des Menschen, stets ein treuer Begleiter durch gute und schlechte Zeiten. Aber was ist, wenn es unserem Freund mal nicht gut geht?
Viele Hunde sind heutzutage von Allergien und Hautproblemen geplagt. Dies kann verschiedene Gründe haben. Allergien gibt es, wie beim Menschen, gegen so ziemlich alles, Gräser, Pollen, Lebensmittel, Zusatzstoffe oder sogar Sonne. Weitere Faktoren, wie Rasse und Gesundheitszustand sind wichtige Faktoren für ein gesundes Hundeleben. Auch sollte nicht vergessen werden, dass es eine Menge Parasiten auf Ihren Hund abgesehen haben.
Das Wichtige ist, dass der Hund gesund und vital ist. Denn in einem starken, gesunden Körper haben es Bakterien, Viren oder Parasiten viel schwieriger als in einem sehr alten, schwachen Körper.

 

Einsatz von Medizinpilzen bei Hunden.

Es gilt also, den Hund erst mal zu schützen, bevor er schwer erkrankt. Dies geschieht natürlich erstmals durch ein paar einfache Regeln. Zuerst einmal der Rasse entsprechende Bewegung und Gehirnjogging und zum anderen, der wichtigere Punkt, die Ernährung. Es gibt in allen Sprachen den Spruch, “ Du bist, was Du isst“. So geht es unserem Hund auch. Wir können also unserer Fellnase viel Gutes mit der richtigen Ernährung tun. Vitalpilze können einen wichtigen Part ausmachen. Oft hilft es dem Hund schon, wenn der Juckreiz nachlässt. Die Mykotherapie erzielt hierbei erstaunliche Ergebnisse.
Natürlich helfen Heilpilze auch, wenn die Krankheit schon ausgebrochen ist. Gerade bei Erkrankungen durch Milben, Flöhe oder Allergien gegen Umwelteinflüsse ist die Mykotherapie eine wahre Wunderwaffe. Die Pilze wirken durch ihre hohe Konzentration an Glykoproteine, Polysaccharide und sekundäre Bioaktivstoffe. Aber auch durch einige Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphor, Spurenelemente wie Eisen und Silizium sowie mehrere Vitamine der B- und D-Gruppe.

 

Welche Pilze sind geeignet für die Mykotherapie

Hericium erinaceus (Stachelbart): Der wunderschön anzusehende Pilz spielt eine große Rolle, wenn ihr Hund eine Lebensmittelallergie hat. Der Vitalpilz unterstützt die natürliche Darmflora, was  zu einer besseren Futterverträglichkeit führt.

Cordyceps sinensis (Chinesischer Raupenpilz): Cordyceps bietet bei einer langfristigen Einnahme die Möglichkeit, die Funktion des hormonellen Systems zu regulieren. Dieser Pilz ist wohl mit der stärkste Heilpilz, der derzeitig bekannt ist.

Reishi (Ganoderma lucidum, Glänzender Lackporling): Auch Pilz der Unsterblichkeit genannt. Dies weist schon auf die starke Wirkung des Vitalpilzes hin. Der Reishi wird bei sehr vielen Leiden eingesetzt.

Auricularia polytricha (Judasohr): Der Pilz ist sehr gut für die Durchblutung und stärkt somit die Haut. Jedoch ist drauf zu achten, dass man den Pilz nicht an eine schwangere Hündin verfüttert, da es zu Fehlgeburten kommen kann.

Polyporus umbellatus (Eichhase): Dieser Pilz wirkt sehr stark antibiotisch, was ihn zu einem optimalen Pilz für die Vorsorge macht.

 

Schon seit einigen Jahren gibt es Fachleute, die Sie gerne zu dem Thema Mykotherapie für Hunde beraten und informieren.

Die alternative Tiermedizin (Mykotherapie) bietet mit dem Einsatz von Heil- und Vitalpilzen eine wirksame und doch nebenwirkungsfreie Unterstützung zur Abheilung von Wunden, bei der Linderung von Juckreiz oder der Bekämpfung vom Krebs.

Ob Einzelmittel oder die Kombination von mehreren Heil- und Vitalpilzen – das Pilzpulver oder die Pilzextrakte können dem Hund mit dem Futter gegeben werden.

 

Externe Links

Atopische Dermatitis des Hundes

Mykotherapie