Mykotherapie – Heil- und Vitalpilze für Hunde mit Hautproblemen

Mykotherpie für Hunde

Wenn des Menschens „bester Freund“ Hautprobleme hat, müssen es nicht immer riskante Medikamente sein – Vital- und Heilpilze werden schon lange in der Mykotherapie für unsere Tiere eingesetzt

 

Eine kurze Einleitung zu Thema Heil- und Vitalpilze

Mykotherapie für Hunde

Die Früchte des Waldes werden schon seit Jahrtausenden in der Vorbeugung und akuten Behandlung von Krankheiten eingesetzt (Mykotherapie). Die bekannteste Kultur, die bis heute Heilpilze nutzt, sind wohl die Chinesen. In der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) sind Vital- und Medizinalpilze in der Mykotherapie ein fester Bestandteil. Aber auch der Urzeitmensch Ötzi hatte ein Pilzamulett auf seiner weiten Reise dabei. Das Porlingamulett soll wahrscheinlich für allerlei Reisekrankheiten eingesetzt worden sein.
Aber es gibt auch einige Tiere die Pilze als Medizin nutzen. So fressen Bienen gerne gewisse Heilpilze um ihr Immunsystem gegen die gefürchtete Varroa-Milbe zu stärken.

 

Hautprobleme bei Hunden

Der beste Freund des Menschen, stets ein treuer Begleiter durch gute und schlechte Zeiten. Aber was ist, wenn es unserem Freund mal nicht gut geht?
Viele Hunde sind heutzutage von Allergien und Hautproblemen geplagt. Dies kann verschiedene Gründe haben. Allergien gibt es, wie beim Menschen, gegen so ziemlich alles, Gräser, Pollen, Lebensmittel, Zusatzstoffe oder sogar Sonne. Weitere Faktoren, wie Rasse und Gesundheitszustand sind wichtige Faktoren für ein gesundes Hundeleben. Auch sollte nicht vergessen werden, dass es eine Menge Parasiten auf Ihren Hund abgesehen haben.
Das Wichtige ist, dass der Hund gesund und vital ist. Denn in einem starken, gesunden Körper haben es Bakterien, Viren oder Parasiten viel schwieriger als in einem sehr alten, schwachen Körper.

 

Einsatz von Medizinpilzen bei Hunden.

Es gilt also, den Hund erst mal zu schützen, bevor er schwer erkrankt. Dies geschieht natürlich erstmals durch ein paar einfache Regeln. Zuerst einmal der Rasse entsprechende Bewegung und Gehirnjogging und zum anderen, der wichtigere Punkt, die Ernährung. Es gibt in allen Sprachen den Spruch, “ Du bist, was Du isst“. So geht es unserem Hund auch. Wir können also unserer Fellnase viel Gutes mit der richtigen Ernährung tun. Vitalpilze können einen wichtigen Part ausmachen. Oft hilft es dem Hund schon, wenn der Juckreiz nachlässt. Die Mykotherapie erzielt hierbei erstaunliche Ergebnisse.
Natürlich helfen Heilpilze auch, wenn die Krankheit schon ausgebrochen ist. Gerade bei Erkrankungen durch Milben, Flöhe oder Allergien gegen Umwelteinflüsse ist die Mykotherapie eine wahre Wunderwaffe. Die Pilze wirken durch ihre hohe Konzentration an Glykoproteine, Polysaccharide und sekundäre Bioaktivstoffe. Aber auch durch einige Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphor, Spurenelemente wie Eisen und Silizium sowie mehrere Vitamine der B- und D-Gruppe.

 

Welche Pilze sind geeignet für die Mykotherapie

Hericium erinaceus (Stachelbart): Der wunderschön anzusehende Pilz spielt eine große Rolle, wenn ihr Hund eine Lebensmittelallergie hat. Der Vitalpilz unterstützt die natürliche Darmflora, was  zu einer besseren Futterverträglichkeit führt.

Cordyceps sinensis (Chinesischer Raupenpilz): Cordyceps bietet bei einer langfristigen Einnahme die Möglichkeit, die Funktion des hormonellen Systems zu regulieren. Dieser Pilz ist wohl mit der stärkste Heilpilz, der derzeitig bekannt ist.

Reishi (Ganoderma lucidum, Glänzender Lackporling): Auch Pilz der Unsterblichkeit genannt. Dies weist schon auf die starke Wirkung des Vitalpilzes hin. Der Reishi wird bei sehr vielen Leiden eingesetzt.

Auricularia polytricha (Judasohr): Der Pilz ist sehr gut für die Durchblutung und stärkt somit die Haut. Jedoch ist drauf zu achten, dass man den Pilz nicht an eine schwangere Hündin verfüttert, da es zu Fehlgeburten kommen kann.

Polyporus umbellatus (Eichhase): Dieser Pilz wirkt sehr stark antibiotisch, was ihn zu einem optimalen Pilz für die Vorsorge macht.

 

Schon seit einigen Jahren gibt es Fachleute, die Sie gerne zu dem Thema Mykotherapie für Hunde beraten und informieren.

Die alternative Tiermedizin (Mykotherapie) bietet mit dem Einsatz von Heil- und Vitalpilzen eine wirksame und doch nebenwirkungsfreie Unterstützung zur Abheilung von Wunden, bei der Linderung von Juckreiz oder der Bekämpfung vom Krebs.

Ob Einzelmittel oder die Kombination von mehreren Heil- und Vitalpilzen – das Pilzpulver oder die Pilzextrakte können dem Hund mit dem Futter gegeben werden.

 

Externe Links

Atopische Dermatitis des Hundes

Mykotherapie

 

 

 

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