Pilzbrut selber zuhause herstellen

Pilzbrut einfach und bequem Zuhause herstellen

Speisepilze werden nicht nur immer beliebter auf dem Tisch, sondern werden auch immer öfter selber zuhause kultiviert.

wie ihr euer eigenes Pilz Substrat einfach herstellen könnt erfahrt ihr hier

 

Was wird benötigt:

1 Eimer
1 Sieb
Getreide
Wasser
Einmachgläser (am besten Gurken oder
Polyfil/ Aquarium Watte
Dampfdrucktopf (hat meistens einer in der Familie oder auf dem Flohmarkt um die Ecke)
Nagel
Hammer

 

Video

Schritt 1
Korn einweichen 12- 24 Stunden (auf keinen Fall länger). Je nach Jahreszeit fängt sonst eure zukünftige Pilz Kultur an zu gären.

 

Schritt 2
Das eingeweichte Korn in den Kochtopf geben und langsam auf Stufe 1-2 erwärmen. Das Wasser sollte nicht richtig kochen, da man sonst die Struktur des Eiweiß etc. im Korn verändert. Viele Kollegen nutzen eine Messerspitze Gips und Kalk als kleinen Geheimtrick.

 

Schritt 3
Das Korn in das Sieb und abtropfen lassen. Das Ganze dauert ca. 20 min. danach ist das Korn an der Oberfläche leicht getrocknet und fertig für den nächsten Schritt. Hier ist zu sagen das es besser ist, wenn das Korn ein bisschen trocken erscheint, als wenn das Korn nass ist. Wenn dein Pilz Substrat zu nass ist haben Kontaminationen wie Hefen und Schimmelpilze leichtes Spiel.

 

Schritt 4
Die Deckel für die Gläser müssen vorbereitet werden.  Man nimmt den Deckel, Hammer und Nagel und haut in den Deckel ein Loch. Dieses Loch wird dann mit dem Polyfil/Aquarium Watte gestopft. Der Filter sollte nicht zu fluffig sein, da sich sonst fremd Pilze ihren weg in dein Glass suchen. Es eigenen sich als Filter auch andere Materialien wie Zigarettenfilter, Tyvek oder Spritzenfilter aus der Medizin

 

Schritt 5
Die Gläser ca. 3/4 mit dem Getreide füllen und mit dem Deckel Verschließen. Danach wird die Alufolie über den Deckel gestülpt. Die Aluminiumfolie hat den nutzen das Staub Partikel und Sporen nicht so einfach eingezogen werden können. Sollte ihr keinen Hepa Filter zur Verfügung haben und mit Flüssig Mycel arbeiten, kann man einfach den Deckel anheben und durch die Folie stechen.

 

Schritt 6
Jetzt kommt der Dampfdrucktopf ins Spiel. Wenn ihr noch nie einen Dampfrucktopf benutzt habt, lest bitte die Gebrauchsanleitung.

Wir füllen den Topf dann mit Wasser und danach mit unseren Gläsern.  Jetzt kommt der Deckel drauf und es wird ein paar Minuten dauern bis sich der Druck aufgebaut hat.  Dann sollte der Topf gute 90 min. auf dem Herd bleiben. Wenn die Zeit rum muss erst mal alles abkühlen. Am besten über Nacht. Und mit einem Sauberen Lappen auf dem Ventil. Der Lappen sollte in Alkohol oder Chlor getaucht worden sein um weiter Kontaminationen bei der Pilzzucht zu vermeiden.

 

Jetzt ist dein Substrat fertig um von dem Pilz Myzel besiedelt zu werden.

Viel Spaß beim nachmachen Euer Funghi Team

 

 

 

Wie können Pilze die Welt retten?

 

Der Pilz das unbekannte Wesen: Meistens kommen uns bei dem Gedanken an Pilze Bilder von Champignons, Steinpilzen oder Fliegenpilzen in den Kopf, aber die Welt der Pilze ist viel größer

Die Welt der Pilze ist unheimlich vielseitig. Pilze gibt es in allen Klimazonen, auf allen Kontinenten und selbst im Weltall finden sich Pilze. Die meisten von uns kennen nur die Fruchtkörper der Pilze. Den eigentlichen Pilz, das weiße und wurzelartigen Mycel, kennen nur wenige.
Auch unser Bier, Brot und Wein wird erst durch die Hilfe von Hefepilzen schmackhaft. Das Antibiotikum Penicillin wird ebenfalls aus einem Schimmelpilz gewonnen. Alexander Flemming entdeckte 1929 auf einer vergessenen Petrischale, nach seinem Urlaub, dass sich Verunreinigung von Penicillium chrysogenum auf einer Bakterienkultur von Staphylococcus aureus ausbreiteten und diese absterben liess. Das war der Anfang unseres heutigen Penicillins.

Schon mal probiert Holzspäne zu essen? Nein? Ich glaube doch! Heutzutage werden die meisten künstlichen Geschmacksstoffe und Aromen, mit Hilfe von veränderten Schimmelpilzen gewonnen. Dieser Schimmelpilz frisst sich durch Holzspäne und produziert dabei Himbeer- oder Erdbeergeschmack. So kann die Industrie damit werben, dass sie mit natürlichen Geschmackstoffen arbeitet. Aber das ist nicht das einzig Faszinierende:

Extreme der Pilz Welt

Das größte, älteste und schwerste Lebenswesen ist derzeit ein Pilz. Es handelt sich um einen Hallimasch (Armillaria). Er soll 3000 – 4000 Jahre alt sein, wiegt so viel wie vier Pottwale und sein Pilz-Netzwerk (Mycel) erstreckt sich über acht Quadratkilometer.
Auch zum Thema Geschwindigkeit gibt es einiges zu wissen: Das schnellste biologische Geschoss wird von einem Schimmelpilz mit 25 m pro Sekunde abgeschossen. Dabei werden die kleinen Sporenpakete bis zu 180.000 mal schneller als die Erdbeschleunigung auf die Reise geschickt.
Ein weiterer sehr extremer Kandidat ist der Schleimpilz. Dieser Pilz kann sich pulsierend bewegen und aktiv auf Jagd gehen. Ja, Sie haben richtig gelesen, diese äusserst interessante Familie der Pilze ist in der Lage sich fortzubewegen und dabei neue Futterquellen zu erschliessen.
Ein weiteres Extrem ist der Zombie-Pilz Cordyceps. Diese Gattung Pilz ernährt sich von Insekten wie z.B. Ameisen, Raupen und Spinnen. Das Insekt wandert über eine Spore oder frisst ein Stück des Pilzes. Danach vermehrt sich der Pilz in dem Gewebe des Tieres. Kurz bevor der Cordyceps das Insekt tötet, zwingt er es, auf ein Blatt zu klettern und sich an der Unterseite des Blattes festzubeißen. Danach stirbt das Tier und es wächst ein Pilz aus seinem Kopf. Der Pilz verteilt Sporen über den Boden und wartet auf neue Opfer.
Pilze sind also sehr faszinierende Lebewesen. Aber gibt es noch mehr im Reich der Funghi?

Die Zukunft mit Pilzen gestalten

Hier gibt es interessante Einsatzgebiete von Pilzen, von denen wir Ihnen hier einige kurz vorstellen möchten:

1. Umweltverschmutzung

Der Pilz kann Erstaunliches leisten. Einige Pilzsorten können Öl und Benzin verarbeiten. Somit können alte Industriegelände einfach und  kostengünstig renoviert werden, da der Pilz 99 % des Öls vertilgt. Auch das abgetragene Öl von verseuchten Stränden könnte so verwertet werden. Jüngste Forschungen berichten, dass in Amazonien ein Pilz aufgetaucht ist, der Plastik zersetzt. Liegt hier vielleicht eine Lösung für das Welt-Plastik- Problem? Die Chancen für den Pilz stehen gut.
Ein weiterer denkbarer Ansatz ist in der Tierzucht zu finden. Aus sehr feinem Pilzgeflecht können Abwasserfilter gebaut werden, die Bakterien und Nährstoffe vertilgen können.

2. Insektizide

Wie schon eingangs erwähnt, ernährt sich die Gattung der Cordyceps von Insekten. Der Pilz könnte uns helfen, unsere Häuser gegen Ameisen und Termiten zu schützen, ganz ohne andere Tiere oder Menschen zu schädigen.

3. Umweltfreundliche Verpackungen

Es werden schon heute einige Verpackungen aus Pilzmycel gewonnen. Diese könnten in Zukunft alle Styroporverpackungen ersetzen. Dabei bietet der Pilz auch noch weitere Vorteile. Das Pilzgeflecht ist praktisch unbrennbar, gibt keine giftigen Stoffe an die Umwelt ab, Sie können es kompostieren und es lässt sich leicht verarbeiten.

4. Bio-Treibstoff

Heute wird Bio-Treibstoff aus z. B. aus Mais gewonnen. Wird der Mais erst mit Mycel beimpft, wandelt der Pilz die Zellulose in Zucker um. Somit wäre die Bio-Treibstoff-Gewinnung um einiges effizienter.

5. Immunsystem

Medikamente aus einigen Pilzen scheinen u. a. gegen Krebs zu helfen. Auch das bis jetzt kaum erforschte Stoffwechselprodukt des Pilzes, Metabolit, ist für die Medizinforschung interessant. In ihm lassen sich vermutlich  einige sehr starke Antibiotika finden.

6. Pflanzenanbau

Auch hier spielt der Pilz eine entscheidende Rolle. Die meisten Pflanzen gehen eine Symbiose mit Pflanzenwurzeln ein. Hier findet ein unglaublicher Austausch von Nährstoffen und Informationen statt. Dieses Zusammenleben hilft dem Baum auch in schwierigen Situationen zu überleben.

7. Bienenschutz

Wie schon Pooh, der Bär wusste, leben Bienen in Bäumen. In Baumhöhlen findet sich sehr oft Pilzmycel. Dies wird von den Bienen aufgenommen die dadurch ihr Immunsystem und ihre Vitalität stärken und so gegen ihren stärksten Feind, die Varroamilbe, besser gewappnet sind.

8. Welthunger

Pilze wachsen auf fast allen natürlichen Reststoffen der Agrarindustrie wie Kornhülsen, Sojabohnen, Stroh, Kaffeeresten, Stallmist von Hühnern und vielem mehr. Man könnte diese also nutzen um ein hochwertiges Lebensmittel zu schaffen, wovon gerade die ärmeren Länder profitieren könnten.

9 . Konservieren und fermentieren

Wer kennt es nicht? Das Sauerkraut ist wohl eines der bekanntesten Lebensmittel, die fermentiert (milchsäuregegärt) sind. Aber es gibt weitaus mehr fermentierte Lebensmittel. Die bekannte Würzsosse mit „M“ oder die Soja-Austernsosse vom Chinesen um die Ecke – alle werden nach dem gleichen Prinzip hergestellt.
Es kommen Soja, Mais, ganze Fische, Austern oder auch Kichererbsen mit viel Salz in ein Fass. Jetzt wird das Ganze so lange stehen gelassen bis es nicht mehr blubbert. Dann wird die Brühe gefiltert und kommt in die Flasche. Wie man sich vorstellen kann, ist der Gestank dieser Produktionsstätten sehr intensiv. Früher durfte Garum (auch: Liquamen), das Standardgewürz in der antiken römischen Küche, deshalb dufte via Gesetz nicht in den Städten sondern nur ausserhalb hergestellt werden.
Die Liste geht weiter mit Kefir, Kombucha, Japankristallen, Misosuppen, Kimchi, Jogurt, Tee, Rohtabak, Käse wie Camembert und auch manche Sorten Salami, die mit Edelschimmel überzogen sind und natürlich auch der altbekannte Sauerteig.

Es gibt also allerlei in der Welt der Pilze zu entdecken! Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben, schreiben Sie uns gerne in den Kommentaren.

 

Hier noch ein Video von Paul Staments:

Kefir de Aqua probitikum

Wasserkefir und was Sie darüber wissen sollten

 

Wasserkefir (Japan-Kristalle)

Wasserkefir ist eine Lebensgemeinschaft (Symbiose) aus Bakterien und Hefezellen, meist Streptokokkus lactis, Lactobacillus brevis, und Saccharomyces cerevisae. Das entstandene Getränk ist probiotisch und ist sehr erfrischend. Die genaue Herkunft des Wasserkefirs ist unklar, vermutlich stammt er aus Mexiko. Hier finden sich an Opuntien Kristalle, die sich von einer Zuckerlösung ernähren. Die verwendeten Kristalle sind anscheinend mit einer Mischkultur identisch, die bereits vor dem zweiten Weltkrieg unter dem Namen „TIBI“ oder „graines vivantes“ bekannt war.

 

Wasserkefir ist ein wunderbares Erfrischungsgetränk und ein ausgezeichneter Ersatz zu den industriell gefertigten Softdrinks.
Der Wasserkefir erzeugt eine Art Limonade. Diese ist nie gleich, der Geschmack der Kefirlimonade hängt viel von den verarbeiteten Früchten, aber auch der Temperatur ab. Sie ist etwas säuerlich und perlt leicht durch die Produktion von Kohlensäure. Durch die Zugabe von Zucker lässt sich der Geschmack von sauer zu süss individuell variieren. Es ist sehr wichtig, dass unsere Kefirkolonie niemals mit Metall in Berührung kommt. Der Kontakt mit Metall kann eine geringe Spannung erzeugen, was zum Absterben der Kefirkristalle führen würde.

 

Wie starte ich ein gemeinsames Leben mit dem Kefir?

Das ist denkbar einfach. Bestellen Sie einfach im Internet eine Kultur und besorgen Sie sich ein bisschen Zucker, Trockenfrüchte und ein großes Glas. Schon geht’s los!

 

Worin Wasserkefir aufbewahren und wachsen lassen?

Wie schon erwähnt, ist wichtig, dass der Kefir nicht mit Metall in Verbindung kommt. Deswegen achten Sie bitte darauf, ein geeignetes Gefäss (z. B. Weckglas mit Glasdeckel o.ä.) und das passende Arbeitsmaterial zu verwenden.

 

Was benötigt mein Wasserkefir?

Zuallererst einmal Aufmerksamkeit und Liebe. Ausserdem nach Geschmack Trockenfrüchte, Zitronen, Ingwer etc.  sowie ca. 3-6 große Löffel Zucker. Dies kommt alles in unser vorbereitetes Gefäss, wo es dann – je nach gusto – 1-3 Tage reift bis der Kefir trinkfertig ist.

So wird unserer Kefir noch besser

Der Kefir mag besonders kalkhaltiges Wasser. Aber es muss nicht immer Wasser sein. Es eignen sich auch einige Frucht- und Gemüsesäfte für die Fermentierung.

 

 

Was mache ich mit meinem Wasserkefir im Urlaub oder wenn ich mal keine Zeit für ihn habe?

Zur Aufbewahrung gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  1. Die Kristalle mit einem starken Zuckerwasser in ein kleines Gefäß füllen und in den Kühlschrank stellen. So halten sie sich ein paar Wochen.
  2. Die Kristalle mit ein bisschen Flüssigkeit einfrieren.
  3. Die Kristalle in der Sonne oder im Dörrgerät trocknen und natürlich trocken aufbewahren.

 

 

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Bienen sterben aus! Mit Heilpilzen gegen die Varroamilbe

„Wenn die Bienen aussterben, hat der Mensch noch 4 Jahre zu Leben“ (Einstein)

Unsere Bienen (Apis) sind bedroht von Umweltgiften, Monokulturen und ihrem schlimmsten Feind, der Varroamilbe

 

Varroamilbe-bienensterben-funghi-lösungDie Varroamilbe (Varroa destructor) ist eine ca. 1,2 mm große Milbe, die parasitär von Apis mellifera und Apis cerana lebt. Diese heimliche und äußerst zerstörerische Milbe ist seit nunmehr 40 Jahren inmitten der europäischen Bienenvölkern verbreitet.

Die Milbe befällt zuerst die Brut. Wenn die Larve 4–5 Tage alt ist und kurz vor der Verdeckung steht, wird sie von der Varroamilbe befallen. Die Milben vermehren sich dann mit dem Wachsen der Brut. Sollten die Bienen diesen Angriff überleben, kommen sie oft verkrüppelt zur Welt. Der kleine, aber sehr wirkungsvolle Parasit kann schnell ganze Völker vernichten.

Ein weiter Bösewicht in der Bienenwelt ist Nosema ceranae. Dieser Einzeller nistet sich im Darm der Bienen ein und verbreitet sich durch den Kot im Bienenstock. Auch diese Krankheit kann ganze Bienenvölker vernichten.

Ein starkes und gesundes Bienenvolk

Bienen am Einflugsloch

Bienen am Einflugsloch

Das Wichtigste ist ein starkes und gesundes Bienenvolk, damit sich erst gar keine Parasiten, Keime oder Krankheiten ausbreiten können. Doch was ist wichtig für ein gutes und gesundes Volk? Schauen wir doch main die Natur.

Umwelteinflüsse für die Biene

In der Natur gibt es zuallererst einmal keine Neonicitoide, Antifungizide usw. Auch gibt es dort keine viereckigen, sechsstöckigen Bienenstöcke aus Styropor.

Einer der wichtigsten Punkte für ein gesundes und starkes Bienenvolk ist jedoch die Ernährung der Bienen. Eine sehr kurze Monokultur-Tracht (Blüte) und das Füttern mit Zuckerwasser, um möglichst günstig viel Honig zu gewinnen, werden sich auf Dauer nicht auszahlen. In den Blütenpollen sind allerlei Stoffe, die unsere Bienen vor Parasiten und Viren schützen können. Deswegen sollte es vor allem auf dem Land viel mehr verschiedene Blühflächen geben, die die Bienen mit Nahrung versorgen. Heutzutage finden Bienen in den Städten kurioserweise nämlich oft mehr und unterschiedliche Pollen, als ihre Kollegen auf dem Land.

Doch was macht der Pilz für die Bienen?

In freier Wildbahn gibt es einige Bienenarten, die in alten Baumhöhlen leben. Man kann die Biene verstehen, der Platz ist sicher vor den meisten Räubern, das Einflugloch ist nicht so groß und damit leichter zu bewachen und es ist wunderbar trocken.
Doch es gibt jedoch noch mehr Mitbewohner in der BaumBienen-Wohngemeinschaft: Pilze, und davon nicht wenige!
Der bekannte Mykologe Paul Stamets hat eines Tages festgestellt, dass das Mycel (Pilzgeflecht) von Bienen gefressen wurde. Doch warum und was steckt dahinter? Der Pilz ist die Apotheke der Bienen. Es gibt sehr gut bekannte und erforschte Vital- und Heilpilze, hierzu gehören der Reishi (Lackporling), der Maitkae, der Shittake und viele mehr. Diese Pilze wurden früher aufgrund ihrer heilenden Wirkung oft mit Gold aufgewogen. Heilpilze haben eine das Immunsystem stärkende Wirkung. Diese nachweisliche Wirkung kommt unter anderem von Glykanesacharidden, aber es werden auch andere antiviralisch oder antibakterielle Stoffe im Pilz gebildet, wie beispielsweise das Triterpenen im Reishi. Dieser Stoff ist wichtig für unseren Darm. Hierzu gibt es atemberaubende Ergebnisse bei Menschen mit verschieden schweren Magen-Darm-Krankheiten.

 

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Ganoderma-Lucidum – Der Pilz der Unsterblichkeit

Heute gibt es nicht mehr viele in Baumhöhlen lebende Bienenvölker. Deswegen müssen wir unsere Bienen mit Vitalpilzen unterstützen.
Dazu gibt es eine spezielle Formel aus verschieden Heilpilzen, die mit  Biohonig vermischt werden um so den Bienen eine „Pilzkur“ zu ermöglichen.
Diese spezielle Mischung stärkt die Bienen auf natürliche Art und Weise! Sie schützt die Darmflora und stärkt das Immunsystem, so dass die Bienen sich besser gegen den Einzeller Nosema ceranae und auch die Varroamilbe wehren können.

 

Weiterere sehr interessante Artikel zu diesem Thema finden Sie hier:

https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Bienen_zuechten_Pilze_als_Futter_fuer_die_Brut1771015589983.html

https://www.forbes.com/sites/grrlscientist/2017/06/05/can-a-mushroom-save-honey-bees/#3ac0a6aa5322

 

 

Heilpilz & vitalpilz

Mykotherapie Heilen mit Pilzen

Heilen mit Pilzen – Die Mykotherapie („Mykos – griechisch Pilz“)

Die Mykotherapie besitzt eine sehr lange Tradition. Die oft wohlschmeckenden Pilze sind mit allerhand medizinisch wirksamen Substanzen ausgestattet, die den Körper positiv unterstützen.

In der VitalpilzSteinpilz mit Blatt - Mallorca Funghi Farmtherapie stehen vor allem zwei Aspekte im Vordergrund, der ganzheitliche Mensch wird geheilt und die Ursachen der Krankheiten werden beseitigt.

Der wohl älteste beschriebene Heilwirkung wird von dem Steinzeitmenschen Ötzi stammen. Der Vorfahre lebte ca. zwischen 3359 und 3105 v. Chr. , das Alter der Mumie beträgt damit heute circa 5250 Jahre. Man fand ihn 1991 in einer Gletscher spalte im Ötztal ( Südtirol). Natürlich war das ein Glücksfall für die Wissenschaft. Den Hier hatten wir ein gefrorenes Bild eines Höhlenmenschen. Nach intensiver Untersuchung hat man ein Amulett an seinem Hals gefunden. Dieser Anhänger war ein Pilz genauer gesagt ein Porling. Dieser Heilpilz hat eine Starke Heilwirkung die bei Magen Problemen und unwohl sein hilft. Was wahrscheinlich auf einer weiten Reise über die Alpen sehr hilfreich war.

Ein weiterer Schatz der Vergangenheit kommt aus dem Asiatischen Raum hier ist die Einnahme von Heil und Vitalpilzen eine Lebende Tradition (TCM traditionelle chinesische Medizin ) die sich bewährt hat. Leider sind in Mitteleuropa kaum noch Aufzeichnungen über den Medizineschen Gebrauch von Heilpilzen zu finden. Dieser verschwand mit der Christianisierung der Urvölker Europas. Einige Alte rieten sind heute noch zu finden man denke an Weihnachten und den Fliegenpilz . Der zu den Raunächten bei Medizinmännern (Weihnachtsmännern) sehr beliegt war.

Die einzelnen Pilzarten die auch Vital und Heilpilze genannt werden Cordyceps-Sinensis-Heilpilz-vitalpilz-funghi

Reishi , glänzender Lackporling (Ganoderma lucidum) ist wohl der bekannste und gleichzeitig ist am heilsamsten

Der Shiitake oder Shii-Take (Lentinula edodes) hat einen weitreichenden Wirkungsbereich

Der Tibetischer Raupenkeulenpilz (Cordyceps sinensis) wohl einer der bekanntesten und stärksten aller derzeitig bekannten Vitalpilzen.

Maitake, Klapperschamm (Grifola frondosa ) Unter Pilzfreunden wird er als delikater Speisepilz geschätzt. Er kann für die Gesundheit einen enormen Beitrag leisten

Eichhase, (Polyporus umbellatus ) Er gilt als das älteste bekannte Antibiotikum und wird auch wegen seiner stark antibakteriellen Wirkung hoch geschätzt

Judasohr, Mu-Err-Pilz, Holunderpilz (Auricularia polytricha) – Als weltweit verbreiteter Speisepilz kommt er in vielen asiatischen häufig zum Einsatz

Sonnenpilz, Mandelpilz (Agaricus blazei Murrill) reguliert das gesamte Immunsystem, insbesondere bei Krebs- und Autoimmunerkrankungen

Igelstachelbart, Affenkopfpilz (Hericium erinaceus) enthält neunzehn freie Aminosäuren sowie Polysaccharide und Polypeptide

 

 

Anmerkung :
Pilze haben die Eigenschaft, Schadstoffe, Schwermetalle und Verunreinigungen aus der Umwelt wie ein Magnet
aufzunehmen und zu speichern. Daher ist es extrem wichtig, Anbieter von Pilzpräparaten zu wählen, die Vitalpilze zur Verarbeitung aus kontrolliertem biologischen Anbau und einem hohen Qualitätsstandard beziehen. Verzichten Sie bitte ihrer Gesundheit zu liebe auf billigere Produkten aus Fernost oder unseriösen Händlern.