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Wasserkefir und was Sie darüber wissen sollten

 

Wasserkefir (Japan-Kristalle)

Wasserkefir ist eine Lebensgemeinschaft (Symbiose) aus Bakterien und Hefezellen, meist Streptokokkus lactis, Lactobacillus brevis, und Saccharomyces cerevisae. Das entstandene Getränk ist probiotisch und ist sehr erfrischend. Die genaue Herkunft des Wasserkefirs ist unklar, vermutlich stammt er aus Mexiko. Hier finden sich an Opuntien Kristalle, die sich von einer Zuckerlösung ernähren. Die verwendeten Kristalle sind anscheinend mit einer Mischkultur identisch, die bereits vor dem zweiten Weltkrieg unter dem Namen „TIBI“ oder „graines vivantes“ bekannt war.

 

Wasserkefir ist ein wunderbares Erfrischungsgetränk und ein ausgezeichneter Ersatz zu den industriell gefertigten Softdrinks.
Der Wasserkefir erzeugt eine Art Limonade. Diese ist nie gleich, der Geschmack der Kefirlimonade hängt viel von den verarbeiteten Früchten, aber auch der Temperatur ab. Sie ist etwas säuerlich und perlt leicht durch die Produktion von Kohlensäure. Durch die Zugabe von Zucker lässt sich der Geschmack von sauer zu süss individuell variieren. Es ist sehr wichtig, dass unsere Kefirkolonie niemals mit Metall in Berührung kommt. Der Kontakt mit Metall kann eine geringe Spannung erzeugen, was zum Absterben der Kefirkristalle führen würde.

 

Wie starte ich ein gemeinsames Leben mit dem Kefir?

Das ist denkbar einfach. Bestellen Sie einfach im Internet eine Kultur und besorgen Sie sich ein bisschen Zucker, Trockenfrüchte und ein großes Glas. Schon geht’s los!

 

Worin Wasserkefir aufbewahren und wachsen lassen?

Wie schon erwähnt, ist wichtig, dass der Kefir nicht mit Metall in Verbindung kommt. Deswegen achten Sie bitte darauf, ein geeignetes Gefäss (z. B. Weckglas mit Glasdeckel o.ä.) und das passende Arbeitsmaterial zu verwenden.

 

Was benötigt mein Wasserkefir?

Zuallererst einmal Aufmerksamkeit und Liebe. Ausserdem nach Geschmack Trockenfrüchte, Zitronen, Ingwer etc.  sowie ca. 3-6 große Löffel Zucker. Dies kommt alles in unser vorbereitetes Gefäss, wo es dann – je nach gusto – 1-3 Tage reift bis der Kefir trinkfertig ist.

So wird unserer Kefir noch besser

Der Kefir mag besonders kalkhaltiges Wasser. Aber es muss nicht immer Wasser sein. Es eignen sich auch einige Frucht- und Gemüsesäfte für die Fermentierung.

 

 

Was mache ich mit meinem Wasserkefir im Urlaub oder wenn ich mal keine Zeit für ihn habe?

Zur Aufbewahrung gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  1. Die Kristalle mit einem starken Zuckerwasser in ein kleines Gefäß füllen und in den Kühlschrank stellen. So halten sie sich ein paar Wochen.
  2. Die Kristalle mit ein bisschen Flüssigkeit einfrieren.
  3. Die Kristalle in der Sonne oder im Dörrgerät trocknen und natürlich trocken aufbewahren.

 

 

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Wasserkefir Frikadelle

Wasserkefir Frikadelle

 

Wenn es unserem Wasserkefir gut geht vermehrt er sich rasend schnell. Da kann schon einiges zusammen kommen. Doch was machen mit dem guten Zeug ? Also erst mal sollte man seine Familie und Freunde aufmerksam machen. Sollten die alle versorgt sein gibt es noch die möglichkeit des Kefir kochen.

 

 

Ein sehr einfaches und leckeres Rezept ist

Zutaten

50 ml Öl
400 g Kefir – Kristalle (Wasserkefirkristalle)
1 Zwiebel(n)
5 EL Haferflocken
200 ml Wasser
1 TL Gemüsebrühe, instant
1 TL Salz
1/2 TL Pfeffer, schwarzer
1/2 TL Paprikapulver, rosenscharf
1 TL Senf
1 Ei(er)
Paniermehl
Öl zum Braten

 

Das ganze ist Denkbar einfach :

Die Zwiebel wird gewürfelt und leicht angebraten und kommt danch mit allen anderen Zutaten in eine Schüssel. Danach macht man kleine Frikadallen. So wie man es von Mutti kennt.

Dann für 2-4 Minuten auf jeder Seite anbraten und fertig sind die leckeren Frikadellen.

Am besten schmeckt der Kefir als Hamburger mit einer frischen soße und leckerem Gemüsse nach Gusto

Eine leckere alternative zu Fleisch

Die Ganze Familie Liebt unsere neuen Burger

Vielleicht habt ihr noch weitere Rezept ideen.

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Was sie über getrocknete Pilze wissen sollten

Sind getrocknete Pilze giftig? Kann man Pilze im Backofen trocknen? Sind getrocknete Pilze gesund? All diese Fragen klären wir im folgenden Artikel.

 

Im Herbst gibt es reichlich Pilze in den Wäldern zu finden. Als Pilz -Kenner ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, nach einem Waldspaziergang, mit prall gefüllten Körben Pilz nach Hause zu kommen. Manchmal kann man so viel  gar nicht essen. Dann gibt es verschiedene Arten die übrigen Pilze weiter zu verarbeiten und lagerbar zu machen.
Man kann die Pilze trocknen, einlegen oder einfrieren. Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile. Heute möchten wir uns auf Trockenpilze konzentrieren.

 

Wie Trocknet man Pilze?

Einige Pilzarten werden vorzugsweise im Dunkeln und bei einer gleichbleibenden Temperatur getrocknet, die am besten 35° bis 50° Grad nicht überschreitet. Der Backofen oder ein Heizungskeller ist hier oft sehr gut geeignet. Bei Variante Nummer eins verteilen Sie diese dafür dünn geschnittene Scheiben der Pilze in regelmäßigen Abständen auf dem Backblech und schieben dieses für 3-5 Std in den Ofen. Um die Pilze im Heizkeller trocknen zu können, oder auch in der Sonne, fädelt man die Pilzscheiben mit einer Nadel auf ein stabiles Garn auf und hängt diese auf.

Manche Pilzarten, wie der Austernseitling zum Beispiel, eignen sich hervorragend um sie in der Sonne zu trocknen. Diese Pilze besitzen die Fähigkeit ihren Vitamin D Gehalt um ein vielfaches zu erhöhen. Ihr Organismus ist in der Lage das Vitamin D direkt aus dem Sonnenlicht zu bilden, was die Einnahme von Vitamin D Produkten in Form von Trockenpilzen oder Heilpilzprodukten stark befürwortet.

 

Wie lagere ich getrocknete Pilze?

Am besten kühl, trocken und dunkel. Hierzu packen wir die Pilze entweder in gut verschlossene Zipp-Beutel, Tupper- Dosen oder in Einmachgläser. Gelagert werden sie zum Beispiel im Keller und in Vorratskammern.

 

Wie schmecken getrocknete Pilz ?

Getrocknete Pilze haben meist einen intensiveren Geschmack als frische Pilze, da die Geschmacksstoffe durch die Trocknung, stärker konzentriert werden.

 

Werden Pilze beim trocknen giftig?

Nein, So lange sie nicht geschimmelt sind oder von Motten oder ähnlichem befallen, kann man mit gutem Gewissen die Pilze bis in die nächste Saison oder länger verwenden. Auch wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamin D, Vitamin B, Folsäure und Mineralien bleiben beim Trocknen enthalten.

 

Wie lange kann man getrocknete Pilze lagen ?

Sehr Lange! Solange kein Schimmel oder Befall von Insekten an den Pilzen festzustellen ist, können sie über Jahre verwendet werden.

 

Welche Pilze lassen sich besonders gut Trocknen?

Austernseitlinge, Rosen Seitling, Kräuterseitling, Steinpilze, Champignons, alle Arten von Schwammerl und Morscheln

Was mach ich nun mit dem getrockneten Pilz?

Getrocknete Pilze können sie ähnlich nutzen wie frische Pilze. Als Pulver gemahlen lassen die Pilze, eine feine Soße zu etwas ganz besonderem werden. Oder auch als Suppeneinlage eignen Sie sich super. Genauso als Nahrungsergänzungsmittel, in Pulver Form  und Kapseln, sind sie super einfach in den täglichen Ablauf, zum Beispiel in Smoothies oder im Müsli, zu integrieren.

 

Was ist noch bei getrockneten Pilzen zu beachten ?

Auf was Sie wirklich achten sollten, soweit dies geht, ist das Herkunftsland. Das gilt grundsätzlich für alle Pilz-Produkte die Sie ansprechen. Pilze sind die perfekten Entgifungs-Maschinen, nicht nur für den Menschlichen Organismus. Das bedeutet der Pilz kann unter Umständen, Umweltgifte aufnehmen und verarbeiten. Gerade aus der fernöstlichen Gegend, sind oft hohe Schadstoffbelastungen in den Pilzen und Produkten zu finden.